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06. Oktober 2020

Optimierte Tressengewebe: Multitalent in der Wasserfiltration

Optimierte Tressengewebe (OT) von GKD – GEBR. KUFFERATH AG gelten als Multitalent in der Wasserfiltration. Bei der Filtration von Frisch- und Abwasser überzeugen sie mit Porengrößen von 5 – 25 µm und scharfen Trenngrenzen. Außergewöhnlich hohe Durchflussraten und exzellente Regenerierbarkeit durch Rückspülung tragen überdies zu ihrem Erfolg maßgeblich bei.

Als Weiterentwicklung der glatten Tressengewebe bestehen Optimierte Tressengewebe aus wenigen dicken Kettdrähten und vielen dünnen Schussdrähten. Im Webprozess entstehen so schlitzförmige Öffnungen mit kleinen Porengrößen an der Gewebeoberfläche und großen Poren im Gewebeinneren. Ob in der Ablauffiltration von kommunalen Kläranlagen, in großindustriellen Aufbereitungsanlagen von Prozess- und Brauchwasser, in Filterkartuschen von Trinkwasserleitungen in der Hausinstallation oder in wissenschaftlichen Geräten zur Beprobung von Mikroplastikfrachten: Überall zeigen Optimierte Tressengewebe eine überragende Performance. Beispielhaft dafür steht ein von GKD entwickelter Probenahmekorb: Dieser Kaskadenfilter ermöglicht die wissenschaftliche Beprobung von Reifenabrieb im Straßenverkehr. Er ist in Deutschland mit jährlich 110.000 Tonnen der größte Verursacher von Mikroplastikeintrag in die Meere. Ein gemeinsam von GKD mit der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) und dem Umweltbundesamt (UBA) entwickelter, patentierter Mikroliterfiltertiegel mit einem angeschweißten Boden aus OT gewährleistet zügige und zuverlässige Routineanalysen zur Massebestimmung von Mikroplastik in der Umwelt. Mit seiner geometrischen Porengröße von 5 µm gibt er Anwendern die Gewissheit, dass alle Mikroplastikpartikel oberhalb der Trenngrenze von fünf Mikrometern sicher zurückgehalten werden. Ob als Kerzen-, Scheiben- oder Trommelfilter: Optimierte Tressengewebe zeichnen neben scharfen Trenngrenzen hohe Permeabilität und Schmutzaufnahmekapazität aus. Zudem punkten OT mit geringer Verblockungsneigung, mechanischer Robustheit, Verschleißbeständigkeit und Schweißbarkeit. Nicht zuletzt spricht für die Edelstahlfiltermedien, dass – anders als bei Kunststoffmedien – das Wasser nicht durch Kunststoffabrieb kontaminiert wird und das hohe Abfallaufkommen verbrauchter Medien entfällt. Die nahezu hundertprozentig recycelbaren Optimierten Tressen aus Edelstahl beantworten somit als intelligente Alternative zu Filtermedien aus Kunststoff die zunehmende Sensibilität der Kunden gegenüber dem Einsatz von Kunststoffprodukten oder Klebern im Prozess und erschließen ihnen wichtige Einsparpotenziale für die CO2-Bilanz.

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