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30. Juli 2021

Dezenter Glanz: Metallgewebe für Aufzuglobbys im Berliner Bogen

Im Osten der Hamburger Innenstadt schuf Hadi Teherani mit dem Berliner Bogen ein Bürohaus, das auch international hohe Anerkennung erfuhr. Für die Neugestaltung der stark frequentierten Aufzugslobbys im Jahr 2020 wählte er 106 Quadratmeter silberfarben eloxiertes Aluminiumgewebe vom Typ PC-ALU 6020.

Der skulpturale Stahl-Glasbau aus 22 paarweise diagonal verschränkten Stahlbögen wölbt sich bogenförmig über einen Kanal. Auf der so entstandenen 32.000 Quadratmeter großen Nutzfläche bietet die gläserne Parabel Raum für 1.200 Arbeitsplätze. Möglich wird dies durch die Konstruktion des Gebäudes als Haus im Haus: Die gebogene Glashülle umschließt einen achtstöckigen, massiven Gebäudekern. Die gesamte Last der Glashaut wird von den Stahlbögen getragen – ebenso wie ein Großteil des Stahlbetongewölbes. Auch die thermoaktivierten Geschossdecken sind an diesen Bögen abgehängt.

Über ein weitläufiges, puristisch gestaltetes Foyer führt der Weg in den langen Mitteltrakt. Von dieser Hauptachse zweigen kammartig acht Quertrakte ab. An den Längsseiten des 140 Meter langen, 36 Meter hohen und 70 Meter breiten Baus dienen sechs geschossübergreifende Wintergärten als Klimapuffer. Als zentrales Element des ausgeklügelten Energiekonzepts erlauben sie durch das hier entstehende Mikroklima den Verzicht auf Klimaanlagen im gesamten Berliner Bogen und gewährleisten eine natürliche Belüftung aller Büros. Zugleich bieten die Wintergärten attraktiven Rückzugsraum, in dem die Mitarbeiter in Pausenzeiten Ruhe und Erholung finden.

Die Hightech-Ästhetik des Gebäudes spiegelt sich auch in der Materialwahl für die 2020 renovierten drei Aufzugslobbys wider. Für deren deckenhohe Wandverkleidung kam ein silberfarben eloxiertes Gittergewebe zum Einsatz. Bis zu 3.300 Millimeter hohe und 1.350 Millimeter breite Paneele vom Typ PC-ALU 6020 wurden auf MDF-Platten kaschiert und mit filigranen Aluminiumwinkeln als Kantenschutz versehen. Sodann wurden die 35 Paneele als Vorsatzschale vor der Rohbauwand befestigt. Die umlaufende indirekte Deckenbeleuchtung inszeniert die metallische Haut in sanftem Glanz.

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