EMI-Abschirmung

Ob in Fahrzeugen, in elektronischen Geräten oder in kritischer Infrastruktur – EMV-Abschirmungen mit GKD Metallgewebe sorgen überall für zuverlässigen Schutz vor elektromagnetischen Störeinflüssen.

Unsere gewebten Abschirmlösungen kommen heute bereits in Automobilen zum Einsatz. Darüber hinaus eröffnen sie jedoch auch in Bereichen wie Rechenzentren, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt, Displays und sogar Haushaltsgeräten neue Möglichkeiten, empfindliche Elektronik effizient zu schützen.

Damit tragen wir der steigenden Vernetzung und Digitalisierung Rechnung, die in all diesen Branchen höchste elektromagnetische Verträglichkeit erfordert.

Rechenzentren und IT-Infrastruktur

In Hochsicherheits-Datencentern werden Serverräume häufig als Faraday-Käfige abgeschirmt, um Hardware vor Störstrahlung zu schützen. Unser Metallgewebe kann hier zum Beispiel in belüfteten Rack-Türen oder Wandelementen eingesetzt werden.

Es blockiert elektromagnetische Interferenzen (EMI), ermöglicht aber gleichzeitig den notwendigen Luftstrom. So tragen unsere Gewebe dazu bei, strenge EMV-Anforderungen (z.B. TEMPEST-Standards) einzuhalten.

Bildschirme und Displays

In Monitoren, Touchscreens und Anzeigeinstrumenten lässt sich ein feinmaschiges Metallgewebe als transparente Abschirmung integrieren, ohne die Sicht zu beeinträchtigen.

Solche fast unsichtbaren EMI-Schirmgitter können direkt in Display-Frontgläser eingelassen oder zwischen Scheiben laminiert werden. Die Lesbarkeit des Bildschirms bleibt erhalten, während das Gerät vor ein- und ausgehender Strahlung geschützt ist – etwa in der Medizintechnik, wo Anzeigen sowohl durchsichtig als auch EMV-sicher sein müssen.

Industrielle Elektronik und Steuerungen

In Produktionsanlagen, Robotern oder Schaltschränken müssen empfindliche Steuergeräte vor Störfeldern (etwa von Motoren oder Frequenzumrichtern) geschützt werden. Hier können Drahtgewebe als Schirm in Kunststoffgehäusen oder an Öffnungen (z.B. als Lüftergitter) dienen.

Sie dämpfen elektromagnetische Emissionen und halten externe Störeinflüsse ab. Anders als komplett geschlossene Metallgehäuse erlauben Gitter dabei weiterhin eine Luftkühlung und flexible Gestaltung der Komponenten.

Funktionsprinzip: Abschirmung mit leitfähigem Gewebe

Metallgewebe wirken nach dem Faraday-Prinzip. Elektromagnetische Felder werden an der leitfähigen Struktur reflektiert und über elektrische Verluste gedämpft. Entscheidend sind:

  • Leitfähigkeit und Oberflächenzustand des Werkstoffs
  • elektrische Kontaktierung zur Schirmstruktur und definierte Masseanbindung
  • Spaltfreiheit und niederohmige Übergänge im Gesamtsystem

Maschenweite und Wellenlänge beeinflussen die Abschirmwirkung grundsätzlich sind jedoch aufgrund der typisch abzuschirmenden Frequenzbereiche die Auswirkungen hier zu gering. In realen Baugruppen bestimmen jedoch Kontaktierung, Fugen, Öffnungen und der Aufbau des Gesamtsystems oft stärker die resultierende Schirmdämpfung als die Feinvariation einer einzelnen Gewebegeometrie.

Technische Kennwerte, die in Projekten zählen

Für EMV-Abschirmgewebe werden projektbezogen Kenndaten betrachtet und abgestimmt, zum Beispiel:

  • Schirmdämpfung in dB als Systemwert aus Gewebe, Einbau und Erdung
  • elektrischer Widerstand als Hinweis auf Ableitfähigkeit
  • Dicke und Flächengewicht bei Gewebeintegration in Verbundwerkstoffen oder Glasverbünden
  • Optische Transparenz und niedriger Reflexionsgrad durch schwarze Färbung

Gewebeauswahl erfolgt über das gesamte Anforderungsprofil: Abschirmziel, mechanische Randbedingungen, optische Anforderungen, Medien- und Temperaturbeständigkeit, Montagekonzept.

Werkstoffe und Gewebetypen

Die Werkstoffauswahl richtet sich nach elektrischer Leitfähigkeit, Korrosionsumgebung und Integrationsanforderungen.

  • Kupfer und Kupferlegierungen für niedrige Widerstände und hohe Abschirmwirkung
  • Aluminiumlegierungen für gewichtsrelevante Anwendungen
  • Edelstahl für mechanisch robuste, korrosionsbeständige Anwendungen

Schwarz beschichtete Varianten reduzieren Reflexionen bei optischen Anwendungen. Solche Gewebe werden typischerweise als Halbzeug in Komponenten integriert, nicht als eigenstabile montagefertige Teile.

Typische Anwendungen

  • Sichtflächen und optische Komponenten: Displays, Fenster, Abdeckungen mit EMV-Funktion
  • Integrierte Gewebe: Einlage in Kunststoff- oder Verbundbauteilen, Laminaten und Gehäuseelementen
  • Elektronikbaugruppen: Abschirmbereiche an Öffnungen, Schnittstellen, Bedienelementen, Abdeckungen

Integration: entscheidend für die resultierende Schirmdämpfung

Die Wirksamkeit steht und fällt mit der Integration. Anforderungen im Projekt:

  • flächige, leitfähige Einbindung in die Schirmstruktur
  • definierte Masseanbindung, niederohmige Kontaktierung
  • kontrollierte Fugen und Übergänge, minimierte Spalte
  • abgestimmtes Konzept für Dichtungen, Rahmen, Klemmen oder Laminat-Aufbau

Damit wird aus dem Gewebe eine reproduzierbare Abschirmfunktion im Gesamtsystem.

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Wir beraten Sie zu Materialwahl, Abschirmwirkung und Integration – technisch fundiert, vertraulich und projektbezogen.

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