Schusszahl
10. März 2025Sieböffnung
10. März 2025Sieb
Ein Sieb ist ein technisches Werkzeug zur Trennung und Klassierung von Feststoffen nach ihrer Korngröße. Es besteht aus einem Rahmen und einer durchlässigen Fläche mit definierten Öffnungen wie Maschen oder Schlitzen. Beim Siebvorgang bleibt Material, dessen Partikel größer als die Öffnungen sind, auf dem Sieb zurück, während kleinere Partikel hindurchfallen.
Siebverfahren werden in der Partikelanalyse und in der industriellen Trennung eingesetzt. In der Siebanalyse werden mehrere Prüfsiebe mit abnehmenden Maschenweiten gestapelt, um die Kornverteilung eines Schüttguts zu bestimmen. Für feine oder agglomerierende Materialien wird die Nasssiebung eingesetzt, bei der eine Flüssigkeit das Material dispergiert und die Siebung unterstützt. Die Siebung ist ein effizientes Verfahren zur Partikelgrößenbestimmung im Bereich von etwa 20 µm bis zu mehreren Zentimetern und dient als Grundlage für zahlreiche technische Normen und Qualitätskontrollen.
Industriell werden Vibrations-, Trommel- oder Ultraschallsiebe eingesetzt, um große Mengen kontinuierlich zu verarbeiten. Bei gewebten Sieben beeinflussen Drahtdurchmesser, Bindungsart und Maschenform die offene Fläche und die mechanische Festigkeit. GKD stellt Präzisionssiebe aus Metall- und Kunststofffilamenten her, die sowohl in der Qualitätssicherung als auch in Produktionsprozessen eingesetzt werden. Der genaue Zuschnitt der Maschenweite und die hohe Maßhaltigkeit der Gewebe ermöglichen eine zuverlässige und wiederholbare Klassierung.