Geometrische Porengröße
10. März 2025Gewebenummer
10. März 2025Gewebe
Ein Gewebe ist ein flächiger Werkstoff, der durch das rechtwinklige Verkreuzen von Kett- (Längs-) und Schussfäden (Querfäden) entsteht. Je nach Bindungsart ergeben sich verschiedene Gewebearten: Bei der Leinwandbindung überkreuzen sich Kette und Schuss abwechselnd, bei der Köperbindung bilden sich diagonale Linien, und bei der Atlasbindung liegen die Schussfäden nur gelegentlich über den Kettfäden. Die Bindung beeinflusst Flexibilität, Festigkeit und Durchlässigkeit.
In der Filtration werden Gewebe aus Metall, Kunststoff oder Glasfasern eingesetzt. Die Maschenweite und die Drahtstärke bestimmen die offene Fläche und die Porengröße. Eine höhere Schusszahl, also die Anzahl der Schussfäden pro Längeneinheit, führt zu einer dichteren Struktur und geringeren Poren. Neben Geweben mit quadratischen Maschen gibt es Holländische Bindungen (dutch weave), bei denen Kett- und Schussdrähte unterschiedliche Stärken haben und die Poren keilförmig ausgebildet sind. Diese Strukturen bieten hohe Festigkeit und feine Filtration bei moderatem Druckverlust.
Abseits der Filtration finden Gewebe Anwendung in der Architektur (Fassaden, Sonnenschutz), in der Fördertechnik (Transportbänder), als Schutznetze und in der Composite-Verstärkung. GKD fertigt Gewebe aus verschiedenen Legierungen wie Edelstahl, Messing, Phosphorbronze sowie aus Kunststoffen. Durch die präzise Steuerung von Drahtdurchmesser, Maschenweite und Bindung können Gewebe für unterschiedlichste Anforderungen hergestellt werden, von groben Schutzgittern bis zu Mikrogeweben für die Mikrofiltration. Architekturgewebe von GKD verbinden Funktionalität mit Ästhetik und erfüllen hohe Anforderungen an Sicherheit und Dauerhaftigkeit.