Bimodal
10. März 2025Bubble Point
10. März 2025Brückenbildung
Als Brückenbildung wird ein unerwünschter Effekt bezeichnet, bei dem sich Partikel über einer Öffnung oder einem Engpass ablagern und eine Art Brücke bilden. In der Filtration und beim Schüttguttransport kann Brückenbildung den Durchfluss blockieren und zu ungleichmäßiger Abscheidung führen. Sie tritt häufig bei Materialien auf, die dazu neigen, zu verklumpen oder die eine breite Partikelgrößenverteilung besitzen. In Filtern kann sich Brückenbildung an den Poren- oder Maschenöffnungen einstellen, wenn Partikel größer als die nominale Porengröße sind und durch Stauwirkungen ein Gewölbe bilden. Dies führt zu einem raschen Anstieg des Druckverlusts und schließlich zur vollständigen Blockade. Die Gefahr der Brückenbildung lässt sich durch die Wahl eines geeigneten Filtermediums mit abgestimmter Porenverteilung, durch Vibrationsunterstützung oder Pulsreinigung reduzieren. GKD entwickelt Gewebe mit spezifischen Bindungsarten, die das Risiko der Brückenbildung minimieren, indem sie die Partikel an der Oberfläche gleichmäßig verteilen und den Aufbau eines Filterkuchens unterstützen. Im Schüttgutbereich kann die Form der Behälter und Ausläufe angepasst werden, um Hohlräume zu vermeiden, in denen sich Brücken bilden. Durch Prozesssimulation und Erfahrung unterstützt GKD seine Kunden bei der Vermeidung von Brückenbildungen, um Stillstandszeiten zu reduzieren und die Anlageneffizienz zu erhöhen.